Date: 29. April 2013

Author: Isabella Lang

Tags: , , , ,

No Comments »

Zwischen Uni und Arbeit – Der ganz normale Wahnsinn

Seit Januar unterstütze ich die Beratung als Praktikantin und jetzt auch als Werkstudentin. Ich studiere an der Mhmk in München Medienmanagement, mit der Fachrichtung Markenkommunikation und Werbung im 4. Semester.

Da ich ein sehr offener und quer arbeitender Mensch bin, habe ich mich wirklich überaus gefreut, als die Idee mit der Home-Office Woche in einem Meeting aufkam. Nach einigen Recherchen zum Thema Home-Office und flexible Arbeitszeiten von Yahoo oder Best Practice Google stand für mich fest: Dieses Vorhaben benötigt Organisation und vor allem Disziplin.

Am Wochenende noch dachte ich, dass ich diese Woche von zu Hause arbeite. Allerdings bot sich dann ein noch attraktiveres Angebot für mich: Ich würde einfach Montag und Dienstag von der Uni aus arbeiten. Hierzu ist hinzuzufügen, dass die Mhmk sehr Praxis orientiert ist und daher einmal im Semester einen „Career Day“ veranstaltet, an dem namhafte Firmen aus der Wirtschaft ihr Unternehmen vorstellen und mögliche Praktikumsplätze und Jobs anbieten. Diesen Tag sollte sich eigentlich kein Student entziehen und somit war für mich auch klar: Da muss ich hin.

Anfangs dachte ich, dass das ganze Experiment kein Problem für mich darstellen würde, Uni und Arbeit so einfach zu verbinden. Allerdings stellt es sich nun doch etwas komplexer dar. Man findet in der Uni einfach viel weniger Ruhe als in der Agentur oder zu Hause. Ständig wird man von anderen Kommilitonen angesprochen, die sich nach einem erkundigen. Zum einen privat zum anderen über verschiedene Projekte, die ich an der Mhmk bearbeite und in denen ich involviert bin oder sogar als Teamleader agiere. Kurzum sehr schwer zu managen.

Wenn ich noch einmal die Möglichkeit hätte, würde ich die verschiedenen Tätigkeiten viel strenger trennen. Gerade Mails beschleunigen natürlich die Verbindung zwischen Privat, Uni und Arbeit. So bekommt man, selbst wenn man erst um 13:00 Uhr anfängt zu arbeiten bereits in der Früh Mails, die eigentlich schnellstmöglich beantwortet werden sollten.

Mein Fazit: Home-Office ist ein super Sache, die auf jeden Fall im Goldenen Vlies weiter entwickelt werden sollte. Allerdings müsste ich beim nächsten Mal Privat- und Arbeitszeiten besser trennen und unterschiedliche Tätigkeiten nicht vermischen.

Isabella Lang, 19 Jahre, Werkstudent im Goldenen Vlies.

Leave a Comment